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23.10.2019 | BLOG

Krise als Chance: Am Gras ziehen, oder einfach mal wieder Lächeln?

Geht das so einfach: die Krise als Chance sehen? Schließlich geht es um Existenzen! Platte Kalendersprüche helfen da nicht weiter, oder? Oder doch? Mein Tipp: Gönnen Sie sich gerade in Krisenzeiten Momente der kühlen Überlegung. Wie Sie die Krise als Chance begreifen können und wie machtvoll ein Lächeln ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Krise ist da – jetzt hat es uns auch erwischt!

Wow, die Krise kam dann doch schneller, als viele noch vor ein paar Monaten dachten. Kunden verschieben lang geplante Projekte, die regelmäßigen Bestellungen wichtiger Kunden werden kleiner und geraten auch schon einmal ins Stocken. Der Druck auf die Ergebnisse wächst und die Stimmung wird jeden Tag schlechter.

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Der Aufsichtsrat fordert neue Konzepte, um die Ergebnisse auf jeden Fall zu halten. Die Geschäftsführung führt Betriebsruhen ein und lässt über die Personalabteilung die Möglichkeit von Kurzarbeit prüfen. Mitarbeiter sind von den schlechten Nachrichten und der für jeden sichtbaren geringeren Auslastung und den fehlenden Aufträgen verunsichert.

Gerüchte kursieren, es wird getuschelt und vor allem herrscht Furcht vor persönlichen Konsequenzen. Jetzt bloß keinen Fehler machen und in Teamgesprächen nur nicht auffallen!

Der Verkauf kommt kaum noch dazu, seine Aufgaben zu erfüllen, weil jeder jetzt wissen will, wann der nächste Auftrag kommt. Und das mittlere Management? Es hat mal wieder keine verlässlichen Informationen, muss aber Motivation und Leistung hochhalten. Vor allem soll es mit neuen Ideen zu Einsparungs- oder Geschäftspotenzialen glänzen.

„Die Zügel müssen jetzt wieder angezogen werden!“

Und dann das Topmanagement. An allen Ecken und Enden wird gezogen, gezerrt und gedrückt. Hier muss die neue Produktreihe endlich fertig werden, damit die erhofften Vorteile auch im Ergebnis sichtbar werden. Dort sollen die Baustellen beendet werden, damit die Schlussrechnung gestellt und die Monteurkosten gering gehalten werden können. Und überhaupt ist jetzt der richtige Moment, endlich die Markterweiterungsstrategie durchzuziehen und den unbekannten Markt X oder Y gegen alle vorhandenen Konkurrenten zu erobern.

Die schlechte Stimmung zeigt sich überall im Unternehmen. Vor allem aber an der oft hektischen und gestressten Stimmung der Führungskräfte. Es wird nicht mehr gelacht, gescherzt oder berechtigt gelobt. Die Zügel müssen wieder angezogen werden, der Schlendrian muss aufhören.

Wächst das Gras schneller, wenn Sie daran ziehen?

Führt das alles zum Ziel? Wächst das Gras schneller, wenn Sie kräftig daran ziehen? Mitarbeiter brauchen – gerade in Zeiten der Krise – Verlässlichkeit im Führungsstil. In guten Zeiten nett, offen, mutig und respektvoll zu sein, ist prima. Aber das sind vor allem Eigenschaften, die in der Krise erforderlich sind.

Die Krise wird nicht dadurch besser, dass alle Führungskräfte missmutig, gestresst und unfreundlich durch die Flure laufen. Wahre Führungsstärke zeigt sich im Sturm und nicht bei Sonnenschein. Führung bedeutet Orientierung zu geben, gerade wenn es schwer zu navigieren ist.

Lesen Sie auch: Wozu wollen Sie eine Führungskraft sein?

Krise als Chance: JETZT sind die wichtigen Fragen dran!

Nutzen Sie die Krise als Chance, jetzt all die Themen anzugehen, für die während der Hochauslastungsphase keine Zeit war. Interpretieren Sie die aktuelle Krise als Erholungsphase vor der nächsten Bergetappe, die auf jeden Fall kommen wird.

Ach, Sie haben Kurzarbeit? Na ja, es geht ja auch um Herausforderungen und nicht nur um eine Aufgabe. Aufgaben kann jeder erledigen, das ist daily business. Herausforderungen setzen sich nur die Besten. Aber individuelle Herausforderungen setzen heißt eben nicht, nur stärker am Gras zu ziehen, sondern persönliche Unterstützung zu leisten. Und stellen Sie jetzt die richtigen Fragen.

Welche Prozesse sind schon lange fehleranfällig und viel zu langsam? Wo können Dienstleistungen auf- und/oder ausgebaut werden, um die Kunden noch enger ans Unternehmen zu binden? Welche Verkaufsgebiete schwächeln schon länger und wie können Sie die zweite oder dritte Reihe der Verkäufer dabei unterstützen, das Spitzenniveau zu erreichen?

Mit einem Lächeln geht es etwas leichter

In einer Krise wird zuerst die vertrauensvolle Haltung vernachlässigt. Schnell erkennen die Mitarbeiter, dass die Wohlfühlkultur der letzten Jahre aus Nachlässigkeit entstand. Dass der Markt einbricht, dafür können die Mitarbeiter nichts. Sie können auch nichts dafür, dass in guten Zeiten nicht geführt wurde, weil es auch so lief.

Führungskräfte haben eine sehr hohe Verantwortung, gerade weil sie Gestaltungsfreiheiten haben. Sie müssen diese aber auch effizient und mutig nutzen. Zum Nutzen des Unternehmens und der Mitarbeiter.

Ziehen Sie also bitte nicht am Gras! Schauen Sie besser, welche Faktoren das Graswachstum limitieren. Stellen Sie die größten Faktoren konsequent und schnell ab. Und, glauben Sie mir, ich weiß, dass ein Lächeln gerade richtig schwerfällt. Doch ein Lächeln schafft Vertrauen und macht das Krisenmanagement ein bisschen leichter.

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